Inzwischen ist es offiziell: Gowalla wird Ende Januar als Location Based Service (LBS) nicht mehr existieren und die Gründer werden bei Facebook anfangen.
Gowalla war ein guter Service, eigentlich sogar besser als Foursquare, netter anzuschauen und ausgerüstet mit einer wirklich ansprechenden iPad Applikation. Aber das sich etwas verändern würde, war schon vorher abzusehen: Die ursprüngliche iPad App wurde aus dem Programm genommen und durch eine andere, die sich eigentlich auf ein neues Feld konzentrierte. Check-Ins waren nun nicht mehr das Hauptthema sondern “Travel and Storytelling”.
Mit dem Schritt, sich von Facebook kaufen zu lassen, hat Gowalla die Majorität seiner Investoren gegen sich aufgebracht. Schon in der Vergangenheit wurden die Stockoptions ungleichmäßig über bestimmte Mitarbeiter und Investoren verteilt. So scheinen auch einige von der Letzten Gruppe von dem sich anbahnenden Deal gewusst zu haben – sie werden voraussichtlich 20 bis 30 Cents von jedem investierten Dollar zurückbekommen – insgesamt hatte der Betrieb etwas mehr als 10 Millionen Dollar über Investoren erhalten.
Aller Voraussicht nach wird Facebook nun das Wissen von Gowalla Co-founders Josh Williams, Scott Raymond sowie anderen Kernmitarbeitern nutzen, um das eigene LBS “Places” zu verbessern. Der Service Gowalle wiurd ab Ende Januar nicht mehr existieren. Desweitern hatte Facebook bereits im August die “Push up Press” übernommen, welche Bilderbasierte E-books erstellt.
Zusammen mit der neuen, bereits bestehenden Richtung, die Gowalla mit “Travel and Storytelling” eingeschlagen hat, wird Facebook auch dieses Wissen übernehmen und in seine neue Timeline einbauen.
Alles in Allem wird die Luft für Forsquare nun dünner, konnte sich das zeitgleich gegründete Unternehmen in der Vergangenheit deutlich gegen seinen Konkurrenten Gowalla durchsetzen.






