Gestern bin ich auf ein interessantes Plug-In gestoßen – leider habe ich keine Ahnung, wie ich es installieren könnte. Die Idee ist aber recht gut! Es geht hierbei um die vom Autor so genannte [loveMachine] , ein Programm, dass sich in Facebook einloggt und alles, was die Freunde schreiben, “like”ed. Im Anschluss daran postet es noch seinen Score, also wie viele Posts es gemocht hat in den eigenen Status und logt sich wieder aus.
Laut Facebook ist ein Like noch lange kein Kommentar, es ist vielmehr eine Art von Signal, dass ein Post wahrgenommen, gelesen wurde, eine Zustimmung, ein Dankeschön, etc. Es wird bei Marken vor allem als Marketinginstrument eingesetzt. Und alle auf Facebook lieben Likes!
Insofern kann es als eine enorme Zeitersparnis angesehen werden, wenn das Tool einfach alles liked, was auf der einen Pinnwand so passiert. Schade ist, dass ich keine Filter einsetzen kann, es gibt ja durchaus Dinge, die ich nicht für unterstützenswert finde oder wo ein “like” eher perfide anmuten wird. Dann wäre es genauso unsensibel wie Googles AdWords, dass einfach nur nach Stichworten filtert und die dementsprechend zugeordneten Anzeigen präsentiert.
Es wäre viel schöner, wenn es zufällig, sagen wir ¾ aller Statusupdats mögen würde, oder mit einem Filter, bei entsprechenden Wörtern nichts zu tun. Alles zu mögen ist schon sehr auffällig und kann auch ziemlich falsch verstanden werden. Leider ist die Spracherkennung noch nicht soweit fortgeschritten, dass generell irgendein Programm die Syntax eines Satzes vernünftig analysieren bzw. einordnen könnte. Diese Schwierigkeiten gibt es ja bereits bei der Sentimentanalyse.
Sollte sich so etwas doch durchsetzen, könnte es leicht zu einem Wettbewerb ausarten: “Ich habe heute 172 Dinge gemocht, wie viele hast du?”
Mal sehen, wann es ein Äquivalent für Googles +1 geben wird!
Übrigens: Inspiriert wurde der Autor durch die Web2.0 Suicide Machine.







